Jazzbrief
aus Darmstadt Oktober 2010 |
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1. Oktober 2010 |
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"Der Jazzbrief" hieß eine Publikation, die Aktivitäten des Jazzinstituts Darmstadt beleuchtete, kleinere Beiträge publizierte, die sich aus der täglichen Arbeit des Jazzinstituts ergaben. Wir haben uns entschlossen, den Jazzbrief fürs erste elektronisch fortzuführen. Hier wollen wir Gedanken und Diskussionen öffentlich machen, die wir im Jazzinstitut führen, laden alle Leser dazu ein, sich an diesen Diskussionen zu beteiligen und uns ihre eigene Meinung mitzuteilen. Wir berichten über Sammlungszuwächse und sonstige Aktivitäten. Es handelt sich bei den Beiträgen auf dieser Seite nirgends um feststehende "Wahrheiten" über den Jazz, sondern um eine Sammlung von Notizen, Gedanken und Diskussionsbeiträgen.
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Inhalt
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Es gab eine Zeit, als Jazzmusiker für die viele der Fernsehmusiken verantwortlich zeichneten, eine Zeit, an die heute vor allem noch jeden Sonntagabend Klaus Doldingers Titelmusik zum "Tatort" erinnert. Auf eine andere jazzige Fernsehmusik machte uns kürzlich ein Besucher aufmerksam, der sich erinnerte, dass "Report München" einst mit Musik von Dave Brubeck begann. Wir schrieben Dagobert Lindlau, der von 1967 bis 1969 als Redaktionsleiter des politischen ARD-Magazins fungierte und der außerdem als bekennender Jazzfan bekannt ist. Seine Antwort ist eine so schöne Geschichte aus vergangenen Zeiten, dass wir sie Ihnen -- mit Lindlaus Einverständnis -- nicht vorenthalten wollen:
Brubeck hatte das Stück ursprünglich 1961 auf seiner Quartettplatte "Countdown. Time in Outer Space" (Columbia CL 1775) mit Paul Desmond, Gene Wright und Joe Morello eingespielt. Einen Ausschnitt der Brubeck-Aufnahme finden Sie beispielsweise hier: <Dave Brubeck - Three's A Crowd>. Von der "Report München"-Sendung mit dem neuen Brubeck-Vorspann haben wir leider kein Beispiel gefunden, dafür von dem zuvor gespielten Vorspann, das einen legendären Lindlau-Beitrag von 1967 einleitet, in dem sich in der LSD-Szene von San Francisco bewegt:
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